16. Juni 2024

Stellenwert von Präventionsmaßnahmen

Das Deutsche Ärzteblatt beschreibt in seiner Ausgabe v. 17. Februar 2023 den Wert der Prävention von den sog. nicht-kommunikativen Krankheiten, wozu Tumorerkrankungen und die Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems gehören.

Hier wird nochmals dezidiert zusammengefasst, welchen gesundheitlichen Vorteil solche Massnahmen haben, obwohl sie trotz politischer Vorgaben keineswegs in der Mitte der Gesellschaft angekommen sind. So belaufen sich die Ausgaben der GKV insgesamt auf mehr als 263 Milliarden €, wovon nur 3,4% auf die Prävention entfallen.

Wir wissen, dass das viel zu wenig ist, und auf diese Erkenntnis immer wieder hinzuweisen, ist eine Dauer-Aufgabe auch dieses Abschnitts/Kapitels.

Auch ist es wichtig, die immer wieder verwendeten Begriffe aus diesem Bereich zu erklären:

Verhältnis-Prävention: Maßnahmen, die die “Verhältnisse”, d.h. Umgebung, Arbeitsbedingungen, Bildung/Erziehung beeinflussen können.

Verhaltens-Prävention: Intervention, die den Einzelnen veranlasst, sein eigenes Gesundheitsverhalten durch Motivation, Edukation, Gruppeneinflüsse zu ändern.

Primärprävention: Eigentlich Prävention im engeren Sinne: Vermeidung von Krankheiten und deren Auftreten,

Sekundärprävention: Versuch, Krankheiten in einem frühen Stadium zu beeinflussen und der weiteres Fortschreiten zu verhindern.

Tertiärprävention: Massnahmen, die nach dem Auftreten einer Krankheit versuchen, diese zu stabilisieren und eine Verschlimmerung zu verhindern. T. ist daher gleichzusetzen mit dem Begriff der Rehabilitation.

Rehabilitation: Teil der Tertiärprävention, wird unterteilt in

Phase I: stationäre Akutreha im Akutkrankenhaus,

Phase II: stationäre Reha in der Rehaklinik

Phase III: ambulante Wohnort-Rehabilitation (hergruppen).