29. Februar 2024

Hochverarbeitete Lebensmittel (UPF)

Hochverarbeitete Lebensmittel als Bestandteil unserer täglichen Nahrungszufuhr – auch als UPF (ultrahigh processed food) bezeichnet – nehmen laut neueren wissenschaftlichen Erkenntnissen zu. Nach Monteiro et al. 2018, Popkin et al. 2021, Niggemeier et al. 2016 bestehen inzwischen rund die Hälfte der in Supermärkten angebotenen Nahrungsmittel aus UPFs. Dazu gehören Fertiggerichte, verpackte Brotwaren, gesüßte Yogurths, salzige Snacks oder Tütensuppen.

Sie sind für den Hersteller hochprofitabel und finden sich in allen Supermärkten. Zu ihrer Herstellung sind hochtechnisierte industrialisierte Prozesse notwendig. Sie sind ansprechen verpackt und werden durch Zusatzstoffe schmackhaft gehalten. Sie werden intensiv vermarktet.

Neuere Studien haben ergeben, dass diese UPFs ein hoher Risikofaktor für Herzkreislaufkrankheiten, Darmkrebs oder Diabetes darstellen. So wird z.B. das Risiko für Herzinfarkt auf zwischen 12 und 13%, das Sterberisiko bei Frauen stieg sogar um 62%. Bei einer deutlichen Reduktion der Häufigkeit ( nicht: Umstellung) kam es zu einer entsprechenden Abnahme der Risiken.

Nach einer Aufstellung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung und der so genannten NOVA-Klassifikation nach Monteiro gibt es die Möglichkeit eine Gruppeneinteilung: